Art.Nr.: F0377
um 1880.
Gr. 4°, 10 Kartons mit Aquarellen eines nicht identifizierten Illustrators, ornamental verzierte goldgeprägte rote Leinen-Flügelmappe mit Deckeltitel.
Guter Zustand.
Dargestellt sind z. B. Graf Hackelberde mit dem vom Kreuz geschossenen Christus, Wotan, Albrecht von Loseinen mit verletzter Wulfhild, Adeliger auf Schloß Treseburg (Kapitel 8), der an Bäume gefesselte Jäger Ludolf, der von seiner Mutter befreit wird (Kapitel 9), Jäger Ludolf mit dem von ihm erschossenen Hirschen, auf dem Köhler Volrat festgebunden worden ist, der vom Eber verletzte Graf Hackelberend (Kapitel 13) und der tote, von Geistern umgebene Graf. --- Die Wilde Jagd, auch das Wilde Heer oder die Wilde Fahrt genannt, ist die deutsche Bezeichnung für eine in vielen Teilen Europas verbreitete Volkssage, die sich zumeist auf eine Gruppe von übernatürlichen Jägern bezieht, die über den Himmel jagen. Die Sichtung der Jagd konnte je nach Region verschiedene Folgen haben. Einerseits galt sie als Vorbote für Katastrophen wie Kriege, Dürren oder Krankheiten, aber sie konnte auch auf den Tod desjenigen verweisen, der ihr Zeuge wurde. Zudem gibt es auch Versionen, in denen Zeugen Teil der Jagd wurden oder die Seelen von Schlafenden mitgezogen wurden, um an der Jagd teilzunehmen. Der Begriff „Wilde Jagd“ wurde auf Grundlage von Jacob Grimms Deutscher Mythologie (1835) geprägt (Wikipedia)
Schlagworte:
[Deutsche Volkskunde, Die Wilde Jagd, Volkssagen]
Preis:
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