Folgende Serien sind vorhanden: sogenannte "Zwischendrucke" der Filmpropaganda Ges. m. b. H. (Druck Ignaz Spitz & Söhne), Illustrierter Film-Kurier (1929-1936 u. 1946-1956), Illustriertes Filmprogramm, Das Programm von Heute, Neues Filmprogramm u. Neuer Film-Kurier, alle Wien. Über 18.000 Filmprogramme.
Wien, Filmpropaganda Ges. m. b. H., Th. Teimel, R. Leminger, Leminger, Spalding u. Weiss u. Verlag Illustrierter Film-Kurier, 1936-1990.
12° bis 4°, 2-6 Bl., s/w, farbige u. mehrfarbige Illustrationen.
ZUSTAND +1 bis 2, großteils ungefaltet bzw. verlagsfrisch, im Vorkriegs-Illustrierten-Filmkurier in einigen programmen Anmerkungen in Bleistift, teilweise in Stenographie, von Karl Jerabek, Perchtolsdorf, einem Mitarbeiter der Österreichischen Film-Zeitung.
Mit Einführung des Tonfilms im Jahre 1929 begann man die schlichten Filmprogrammhefte der Stummfilmzeit mit Szenenbildern auszustatten. Von den davor erschienenen etwa 300 "Zwischendrucken" der Tonfilmperiode sind hier 34 vorhanden. Das achtseitige Programmheft „Illustrierter Filmkurier“ (Wien 1929 – 38) erschien mit 2.065 durchnummerierten Heften u. 8 Premierenheften ohne Nummer (hier vorhanden 1932 u. 4 Hefte). In der Zeit zwischen 1938 und 1945 wurden in Österreich ausschließlich Programme der deutschen Verlage (Berliner Illustrierter Filmkurier (hier vorhanden 579 Hefte) und Programm von Heute) vertrieben. 1945 startete die Serie „Illustrierter Filmkurier“ neu . Wegen der Papierknappheit und geringerer drucktechnischer Möglichkeiten sind die Programme anfangs noch kleiner und schlicht. Bis 1956 erschienen über 2.600 Nummern (davon hier vorhanden 2479 Programme) und belegen wie auch das zeitgleich erschienene „Illustrierte Filmprogramm“ (1947 – 51 mit 537 Nummern, hier vorhanden 507) vom starken Einfluss der MPEA (Motion Picture Export Association). Zusammen mit dem „Programm von Heute“ (Wien 1950 – 56, nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Vorkriegs-Programm aus Deutschland!) mit 487 Nummern (bis auf 1 alle hier vorhanden), präsentieren diese drei Programmserien das fast gesamte heimische Filmangebot dieser Zeit. Im Jahre 1951 (mit der Nummer 1000 des Illustrierten Filmkuriers) einigten sich die Herausgeber von „Filmkurier“ und „Programm von Heute“ auf ein einheitliches Format. Mit der Fusion dieser beiden Verlage im Jahr 1956 entstand das "Neue Filmprogramm". Mit 15340 Programmen ist es die weltweit umfangreichste Filmprogrammserie (11900 Programme hier vorhanden, Nr. 1- 11699 lückenlos). Derselbe Verlag brachte im Jahre 1965 eine Serie für potentiell publikumswirksame Filme heraus. Dieser „Neue Film-Kurier“ mit mehrfarbigem Umschlag und meist 16 Seiten steht derzeit bei 764 Nummern (davon hier die ersten 487 Nummern vorliegend)
Schlagworte:
[Österreichische Filmprogrammsammlungen, Filmprogrammhefte, Tonfilm-Filmprogramm-Sammlungen, Filmgeschichte]