...tinkendes Wasser; Anjetzo aber insgemein Libnitscher Baad.Dessen Ursprung, Lage, Alterthum, helsame Mineralien, Wirkungen, Nutzen, und rechter Gebrauch.
Neuhaus, Hilgartner, 1766.
Kl. 8°, 118 S., Vignetten, Holzdeckeln ohne Rücken mit Buntpapierbezug, Fadenbindung, Rücken alt mit Papierstreifen Überklebt.
Zustand 3, Decke bestoßen, Überzugpapier u. Rückenstreifen rissig, Eignereintrag des Juristen u. Politikers Rudolf Kolisko u. moderner Eigner-Stempel, durchgehend stockfleckig, hinterer Spiegel kleine Insektenfraßspur.
Im Jahre 1681 entdeckte der Verweser der Herrschaft Frauenberg, Matthias Gregor Hosinsky, am Hang östlich des Dorfes Libnitsch eine Quelle, die auch im strengsten Winter nicht zufror. Eine Untersuchung ergab, dass das Wasser Eisen, Natron und viel kohlensaures und geschwefeltes Wasserstoffgas enthielt. Ferdinand Fürst zu Schwarzenberg liess 1691 an der Quelle ein hölzernes Badehaus und eine Kapelle errichten.
Schlagworte:
[Balneologie, böhmische Schwefelbäder, Heilquellen]